In diesem Beitrag
  1. Obwohl sie wie ein Baum aussieht, ist die Banane eine große krautige Pflanze
  2. Die sogenannte Bananenblüte ist keine einzelne Blüte
  3. Die vielen Gewebeschichten erzeugen eine faserige Struktur
  4. Basilikumpesto-Risotto und frittierte Bananenblüte auf einem Teller
  5. Dieses Gericht zielt nicht auf die Süße einer Bananenfrucht
  6. Kontrast zwischen geschichtetem Gewebe und frittierter Oberfläche
  7. Häufige Fragen zur Bananenblüte

Die kurze Antwort

Die Bananenblüte ist der Blütenstand der Bananenpflanze: Große Hochblätter umschließen mehrere Reihen von Blüten. Im Pesto-Risotto mit frittiertem veganem Fisch wird daraus eine hausgemachte frittierte Bananenblüte zubereitet und mit Basilikumpesto-Risotto, Rucola und veganem Käse kombiniert.

Drei Hinweise zum Verständnis der Bananenblüte

  • Die Banane ist kein verholzender Baum, sondern eine große krautige Pflanze; die Bananenblüte ist ihr Blütenstand.
  • Die Schichten aus Hochblättern und Blüten erzeugen eine andere Faserstruktur als die Frucht.
  • Im Pesto-Risotto mit frittiertem veganem Fisch bildet die hausgemachte frittierte Bananenblüte das Herzstück.

Im Detail

Obwohl sie wie ein Baum aussieht, ist die Banane eine große krautige Pflanze

Musa acuminata, eine der wichtigsten Stammarten kultivierter Bananen, ist eine mehrjährige krautige Pflanze. Die überlappenden Blattscheiden sehen wie ein Stamm aus, weshalb oft vom Bananenbaum die Rede ist; botanisch handelt es sich jedoch nicht um einen verholzten Stamm.

Mit diesem Aufbau wird auch deutlich, dass die Bananenblüte kein Anhängsel der Frucht, sondern der Blütenstand und damit ein Fortpflanzungsorgan der Pflanze ist. Frucht und Blüte entstehen an derselben Pflanze, bestehen aber aus unterschiedlichen essbaren Teilen und Geweben.

Die sogenannte Bananenblüte ist keine einzelne Blüte

Der Blütenstand der Banane besitzt große rötliche oder violette Hochblätter, unter denen die Blüten reihenweise angeordnet sind. Mit dem Namen Bananenblüte ist häufig dieser gesamte Blütenstand gemeint.

Wer die großen äußeren Hochblätter einzeln entfernt, legt nacheinander kleinere Blüten und zarteres inneres Gewebe frei. Was wie ein einziger Körper aussieht, besteht tatsächlich aus wiederkehrenden Schichten.

Die vielen Gewebeschichten erzeugen eine faserige Struktur

Im Bananenblütenstand kommen unterschiedliche Gewebe wie Hochblätter, Blüten und Kelche zusammen. Dieser botanische Aufbau sorgt auch nach dem Schneiden für andere Fasern als bei Fruchtfleisch, das nur in eine Richtung auseinanderbricht.

Die Bezeichnung veganer Fisch bedeutet nicht, dass die Bananenblüte ein Fisch ist. Sie beschreibt ein pflanzliches Gericht, das die Textur ihrer sich lösenden Faserschichten nutzt. Sämtliche Speisen von Mahina Vegan Table werden aus 100 % pflanzlichen Zutaten zubereitet.

Basilikumpesto-Risotto und frittierte Bananenblüte auf einem Teller

Das Pesto-Risotto mit frittiertem veganem Fisch besteht aus hausgemachter Basilikumpestosauce und koreanischem Reis, hausgemachter frittierter Bananenblüte, Rucola, veganem Käse, Champignons, Schalotten, Knoblauch und veganem Parmesanpulver.

Die dichte Struktur der Reiskörner und die Schichten der frittierten Bananenblüte schaffen unterschiedliche Bissgefühle. Rucola und Basilikumpesto ergänzen Blatt- und Kräuteraromen, sodass die Bananenblüte nicht isoliert bleibt.

Innenraum von Mahina Vegan Table mit Fensterplätzen und Holztischen
Innenraum von Mahina Vegan Table

Dieses Gericht zielt nicht auf die Süße einer Bananenfrucht

Die Bananenfrucht entwickelt sich aus einer Blüte, die Bananenblüte ist dagegen der Blütenstand vor der Fruchtbildung. Beide stammen von derselben Pflanze, doch die verzehrten Gewebe unterscheiden sich eindeutig.

Auch wenn der Name Banane darin vorkommt, steht nicht der Geschmack einer süßen Frucht im Mittelpunkt. Interessant sind hier die Schichten des Blütenstands, die frittierte Oberfläche und der Texturunterschied zu den Reiskörnern im Risotto.

Kontrast zwischen geschichtetem Gewebe und frittierter Oberfläche

Im Querschnitt eines Stücks bleiben dünne, auseinanderlaufende Schichten sichtbar. Zusammen mit den Reiskörnern des Risottos erzeugen sie verschiedene Texturen. Ausgangspunkt dieses Kontrasts ist der geschichtete Aufbau der pflanzlichen Zutat Bananenblüte.

Geschichtetes Gewebe der frittierten Bananenblüte, Reiskörner des Risottos und zarte Rucolablätter bilden auf einem Teller unterschiedliche Texturen. Basilikumpesto, Pilze, Schalotten und Knoblauch fügen dazwischen weitere Aromenschichten hinzu.

Innenraum von Mahina Vegan Table mit Holztischen am Fenster
Fensterplätze bei Mahina Vegan Table

Häufige Fragen zur Bananenblüte

Schmeckt die Bananenblüte wie eine Bananenfrucht?
Gegessen wird nicht die Frucht, sondern der Blütenstand. Im Mittelpunkt stehen daher eher die Fasern der übereinanderliegenden Gewebe als die Süße der Frucht.
Ist die Bananenblüte eine einzige große Blüte?
Nein. Sie ist ein Blütenstand, in dem mehrere Blüten reihenweise unter großen Hochblättern angeordnet sind.
Sind die violetten Außenteile der Bananenblüte Blütenblätter?
Nein, es sind Hochblätter, welche die innen liegenden Blütengruppen umschließen. Klappen sie zurück, werden darunter die reihenweise angeordneten Blüten sichtbar.
Warum zerfällt die Bananenblüte in mehrere Faserschichten?
Weil bei diesem Blütenstand große Hochblätter nacheinander mehrere Reihen kleiner Blüten umschließen, liegen verschiedene Gewebe in vielen Schichten übereinander.

Basilikumpesto-Risotto, hausgemachte frittierte Bananenblüte und Rucola bilden unterschiedliche Texturen.

Pesto-Risotto mit frittiertem veganem Fisch ansehen